Chronik

Gruppensommerlager 2015 in St. Georgen im Attergau

Die Kinder und Jugendlichen der Pfadfindergruppe Graz Umgebung Nord machten sich heuer gemeinsam mit ihren LeiterInnen auf nach Oberösterreich, um dort ihr alljährliches Sommerlager abzuhalten. Dieses Jahr war ein Gruppenlager angesagt, bei dem die 28 Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren gemeinsam 11 Tage am Landeslagerplatz „Scout Camp Austria“ verbrachten. Wie bei den Pfadfindern üblich, erlebten sie dabei allerlei Abenteuer in ihren altersgerechten „Stufen“:

Die Wichtel und Wölflinge (6-10 Jahre) ereilte kurz vor Schulschluss ein Hilferuf des Hofalchemisten Mörlin, der sie bat, mit ihm das Mysterium um die verschwundenen Ritter an König Titulus‘ Hof aufzuklären. Bei ihrer Ausbildung zu Rittern lernten sie allerhand nützliche Dinge und konnten so (manchmal auch mit der Hilfe der älteren Jugendlichen) Schritt für Schritt das Geschehen am Hofe aufklären. Es wurden Geheimbotschaften entziffert, Spuren gefolgt, Turniere geritten, der Bach erkundet, gebacken, gebastelt, T-Shirts bemalt und vieles mehr. Geschlafen wurde bei den kleinsten zwar im Matratzenlager aber dank des wunderbaren Wetters war das auch schon der einzige Grund sich drinnen aufzuhalten. Natürlich standen auch eine Wanderung und Lagerfeuer am Programm. Ein Highlight war auch wieder der Markttag, bei dem die Kids sich Berufe aussuchen, Dienstleistungen und eigene Erzeugnisse feilbieten und so ihr eigenes Dorfleben erschaffen konnten.

Die Guides und Späher (10-13 Jahre) erhielten ebenfalls einen Brief vom Hofalchemisten, wenn auch aus ganz anderen Gründen: Trotz seiner Schusseligkeit war Mörlin – ganz im Gegensatz zum restlichen Hof – nämlich durchaus liberal und aufgeklärt und er fand, dass die fahrenden Händler des Mittelalters eine bessere Behandlung verdienten. Die Jugendlichen sollten deren Ruf mit ihrem Verhalten aufpolieren und ihnen Ansehen als wertvoller Bestandteil der Gesellschaft einbringen. Im Laufe des Lagers ist ihnen dies auf alle Fälle gelungen: Sie zelteten, errichteten selbst die benötigte Infrastruktur wie Ess- und Kochstelle aus Holz, Seilen und Planen, kochten so für die Gruppe über offenem Feuer und halfen dem König mit kreativen Lösungen aus so mancher Patsche. Die obligatorische Wanderung und eine etwas kniffligere Schatzsuche fehlten natürlich ebenfalls nicht.

Die CaEx (13 bis 16 Jährige) verbrachten drei Tage abseits des Lagerplatzes und wanderten, bzw. fuhren vom Attersee über den Mond- zum Wolfgangsee, wo sie (fast) wie echte Seemannsleute die Segel hissten und einen Tag am Wasser verbrachten – was für ein Abenteuer! Abends genossen sie die wunderschöne Umgebung von St. Gilgen und ließen sich ihre selbstgegrillten Koteletts schmecken. Das restliche Lager beschäftigten sie sich gemäß dem aktuellen Bundesthema der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs „Coolinarisch“ mit Speisen aus aller Welt, lernten Neues über Berufsgruppen im Mittelalter und planten im Sinne der Stufenmethode ihre „Unternehmen“ selber.

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WiWö-Herbstübernachtung 24.-25.10.2014

Bei unserer Herbstübernachtung mit den WiWö am Wochenende 24./25. Oktober ging es richtig zur Sache. Wir mussten dem Herrn Johann Marcel Aufschneider dabei helfen seine Wette zu gewinnen, nämlich in 18 Stunden um die Welt zu reisen. Dabei machten wir in England halt wo wir auf BiPi´s Enkel trafen, mit Speedbooten über den Ozean reisten, im Zug nach L.A. eine selbstgemachte Pizza genossen haben und von dort durch einen Tunnel nach China gelangt sind. Von da aus ging es mit den Speedkühen (oberes Foto), die uns ein sehr verwirrter Chinese gezeigt hat weiter nach Indien, wo uns ein Yogi in allerletzter Sekunde nach Judendorf teleportierte. Wette gewonnen, nach einer sehr unterhaltsamen und lustigen Weltreise.

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Unser Heim

Immer mehr Kinder kamen zu den Pfadfindern – Musikpavillon und die Gärten der Eltern waren auf Dauer keine Lösung.

Herbst 1987 – Neben der Bahn in der Fabrikstraße  haben wir von der Fa. Graier eine Wiese zur Verfügung gestellt bekommen. Am Anfang schützte nur eine Plane gegen den Regen. Recht bald bekamen wir einen alten knallorangen ÖBB Autobus … Wir hatten unser erstes Heim!

Im Bus war der Motor ausgebaut, daher hatten wir im Motorraum genügend Platz um Brennholz und unser Gruppenmaterial zu lagern.

Frühjahr 1988 – Ein Autobus bot zu wenig Platz, daher wurde von der Post ein zweiter Bus gekauft. Zwischen den Bussen wurde eine Plane gespannt – Busse wurden bunt bemalt

1991 – Das Heimgelände mitten in der Siedung brachte einige Probleme – Lärmbelästigung, offenes Feuer, …
Die Gemeidne Judendorf Straßengel stellte uns das jetzige Gelände zur Verfügung – Baubaracke von einem Kärntner Tunnel Projekt konnte erstanden werden – Hütte konnte in Kärnten abgebaut und in Judendorf neu aufgebaut werden

 

Wie alles begann

Idee zur Gruppengründung bereits 1985 / 86

1987 Gruppengründung – Gruppengründer Josef Richter – abgespalten von der Gruppe Graz 4 – Auch die Halstuchfarben (Gelb / Roter Rand) wurden ebenfalls von G4 übernommen – Erster Auftritt: Faschingsumzug in Judendorf – Ersten Heimstunden im alten Musikpavillon auf der Festwiese, danach bei Eltern in den Gärten.

Frühjahr 1988 – In einer gemeinsamen Aktion mit der VS Judendorf und der HS Gratwein wurde der Judendorfer Bahnhof bemalen.

Regelmäßige Teilnahme an den Fit Wandertagen am 26. Oktober – Labe Stationen

Jahrelang hatte die Gruppe einen Stand beim Judendorfer Adventmarkt.