RaRo-Blog

Befreiungsfeier Mauthausen-11./12.05.2013

Andreas und ich haben am Wochenende an der Gedenk-/Befreiungsfeier des ehemaligen KZ Mauthausen teilgenommen. Zusammen mit Pfadfindergruppen aus ganz Österreich haben wir bei dem vom Bundesjugendrat organisierten Projekt am Samstag die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und die Stellung verschiedener Jugendbewegungen in der NS-Zeit bearbeitet und uns über Zivilcourage unterhalten.

Am nächsten Tag haben wir dann bei der Befreiungsfeier die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs repräsentiert. In einem Gedenkmarsch zogen wir mit den Repräsentanten der verschiedenen Jugendbewegungen Österreichs vom alten Steinbruch über die Todesstiege zum Jugenddenkmal, wo mehrere Reden gehalten wurden. Dort ordneten wir uns dann an letzter Stelle in die lange Prozession der Anwesenden ein um innerhalb der Mauern des Lagers der Opfer und der Helden des Widerstands zu gedenken.

Wir möchten uns beim Bundesjugendrat für die hervorragende Organisation und bei der Gruppe Linz 2, die uns freundlicherweise ihr Heim zur Benutzung bereitgestellt hat, herzlich bedanken.

Gut Pfad, Stefan

Völkerballturnier-04.05.2013

Wie jedes Jahr waren wir auch heuer wieder beim Völkerballturnier des steirischen Landesjugendrats vertreten. Und wie immer war unsere Mannschaft bunt zusammengewürfelt aus Caravelles, Rovern, Leitern und sogar einer motivierten Nicht-Pfadfinderin (:

Obwohl wir bis kurz vor Schluss den vierten Platz belegten, mussten wir uns dann doch dem Team Awesome geschlagen geben. Nichtsdestotrotz – fünfter Platz und stolz drauf! Wir danken für die lustige Zeit und gratulieren den Teuflischen Todesrittern zu ihrem Sieg.

Gut Pfad, Stefan

Gruppen-Sommerlager 2012

Vom 29.7.2012 bis zum 4.9.2012 trafen wir uns zu unserem alljährlichen Sommer Lager, das diesmal auf der Mühle Waldstein stattfand.

 

Während dem Aufbauen der Zelte wurden wir nur ein Mal vom Regen gestört aber das war für uns kein großes Problem 😉

Am Abend standen dann endlich unsere Zelte und dieses Mal waren sie sogar komplett richtig aufgebaut und wirklich wasserdicht 😉

 

Am zweiten Tag begannen wir zusammen mit unseren CaEx und der Fiona (Thomas) die Dusche aufzubauen, was bis auf ein paar Kleinigkeiten wirklich gut funktionierte. Am späten Nachmittag begannen wir dann die Planung für unsere tolle Zweitages-Wanderung von Bruck nach Serimach (Semriach). Als wir dann mit der Planung fast fertig waren, kam unser letzter Rover nach aufs Lager (er musste leider arbeiten 🙁 ).

 

In der Früh des dritten Tages wurde dann ein eher kleines Frühstück genossen (Grund dafür war ein Kommunikationsproblem zwischen Rovern und Leitern) aber es reichte dann trotzdem noch für alle. Nach dem wir fertig gepackt hatten ging es in einer Auto Kolonne auf nach Bruck. Es gab dann für uns eine tolle Verabschiedung und einen tollen Ruf, der zugleich auch das Lagerwort hervorbrachte 😉 (D-A-N-K-O danko,danko,danko). Danach hatten unsere WiWö und GuSp einen Programmpunkt im Wald und wir begannen mit unserer Wanderung nach Serimach. Als wir dann am späten Abend und nach ca. 11 Stunden Gehzeit Frohnleiten erreichten und zum Glück bei einer sehr netten Familie auf dem Grundstück ihrer Tischlerei schlafen durften, konnten wir unsere hart verdiente Suppe essen.

 

Am vierten Tag als wir aufstanden sah man deutlich die Spuren der harten Wanderung ;-). Als wir um 8 Uhr Richtung Hochtrötsch losgingen, waren dann alle wieder einigermaßen motiviert. Nur leider hielt das nicht lange – denn Flo musste kapitulieren weil er Probleme mit seinen Füßen bekam und so blieben Sandra und Flo in Frohnleiten zurück und wir gingen weiter Richtung Serimach. Wir kamen bis zum ,,Häuserl im Wald´´, nur dort mussten dann auch wir nach 42 km und 1.800 Höhenmetern wegen Zeitmangel kapitulieren. Dafür gab es dann für uns ein gutes Mittagessen. Nach dem Essen holte uns Eva mit dem Auto ab und wir fuhren nach Serimach bogenschießen. Alls wir dann endlich wieder bei unserer Mühle ankamen, freuten sich schon alle auf eine schöne Dusche.

 

Am fünften Tag hatten wir ,,Day of Desaster´´. Das war eine Schnitzeljagt im Bach mit Antworten über das Thema Naturkatastrophen. Danach hatten wir noch eine Einladung zur ,,Oprah Klingfrey Show„ die auch das Thema Naturkatastrophen behandelte.

 

Am sechsten Tag begannen wir dann leider schon mit dem Abbau der tollen Lagerbauten 🙁 . Als erstes musste unsere schöne Dusche dran glauben und Moritz entdeckte eine tolle Lösung, wie ich noch schneller vom Plateau der Dusche herunter kam -.-

Es gab aber dafür ein tolles Abendessen als Entschädigung. Thomas grillte für uns und Markus‘ und Thomas‘ Mutter brachte ihren berühmten Kartoffelsalat mit 🙂
Am letzten Tag waren dann nur mehr die letzten Aufräumarbeiten zu erledigen und die Mühle wieder richtig zu verschließen. Beim Abschiedskreis merkte man deutlich, dass allen das Lager sehr gut gefiel. Als dann fast alle weg waren war nur mehr ein Problem, ein Auto hatte einem Mader so gut gefallen, dass er es gleich mal anbeißen musste -.- und so mussten wir dann auch noch Auto anschieben.

 

Ich entschuldige mich für meinen Text, denn ich bin nicht so gut in Deutsch und deswegen habe ich auch gehofft, dass ein anderer den Text schreibt. Nur leider hat irgendwie keiner Lust gehabt zu schreiben.

 

Gut Pfad euer Andi.

Weihnachtsfeier-16.12.2011

Wie jedes Jahr veranstalteten die Pfadfinder der Gruppe GU-Nord auch dieses Jahr wieder eine Weihnachtsfeier, zu der alle Altersstufen sowie deren Eltern herzlich eingeladen waren. Die Rover stellten sich zur Verfügung, bei den Vorbereitungen zu helfen und so kam es, dass sich drei der fünf Burschen schon um 16:30 Uhr beim Pfadiheim trafen. Einer war krank und der Andere war halt einfach nicht da.

Die drei packten kräftig mit an, bereiteten ein Lagerfeuer vor und entleerten (in diesem Fall wohl eher psychisch als physisch stark) die von den jüngeren Pfadis bis über den Rand gefüllte Chemietoilette, was wenig Freude bereitete. Nach ein paar kleineren Arbeiten im Heim trudelten auch schon die ersten Gäste ein, unter anderen auch Moritz.

Nun, bis auf Oliver vollzählig, brachen die Rover gemeinsam mit dem Rest der Pfadfinder zur Festwiese auf, wo Spiele gespielt und danach einige, auf kleine Zettel geschriebene Sorgen verbrannt wurden. Am Rückweg hätte eigentlich eine neue Leiterin diverse Aufgaben erfüllen sollen, um später in den Kreis unserer Gruppe aufgenommen zu werden. Daraus wurde aber aus zeitlichen Gründen nichts, und so gab es nur in Bahnhofnähe einen „Ruf“ von ihr zu hören. Die Pfadis kehrten mit roten Nasenspitzen zum Heim zurück, wo sie sich am – von Markus am Leben gehaltenen – Lagerfeuer die kalten Knochen wärmten und die Leiterin freundlich in die Gruppe einschlossen.

Nun endlich ging es ins Heim. Nach den – für bisher jede Weihnachtsfeier üblichen – Frankfurtern, gaben alle Stufen ihre Beiträge zum Besten. Die ganz Kleinen begannen mit musikalischen Darbietungen, die ganz Großen schloßen mit seichter Unterhaltung ab. Naja, nicht ganz, zwei Kleine holten ein im Trubel wohl verlorengegangenes Stück nach. Danach ging es an eine ganze Reihe Weihnachtslieder, die die Rover nach der 1. Strophe von „Oh Tannenbaum“ abrupt durch stürmischen Applaus beendeten. Zum Dank der Ohren aller Audiophilen im Raum. Man saß gemütlich zusammen und tratschte, bis sich die abendliche Gesellschaft schließlich aufzulösen begann.

Es war wie immer eine gelungene Feier; Dank geht an alle, die die Weihnachtsfeier durch ihr Zutun zu dem machten, was sie war.

Gut Pfad, Stefan

Heimkino-02.12.2011

Am 2. Dezember trafen sich die GUN-Rover wieder einmal zum alljährlichen Heimkino. Auf die – für die Mitglieder der Gruppe ungewöhnlich „schnell“ vorübergegangene – Planung war eine makellose Ausschreibung gefolgt, um auch die Eltern von diesem Vorhaben zu informieren, und so versammelte man sich gegen 20:00 Uhr schließlich vor dem Pfadiheim.

Man möchte glauben, ein Wunder sei geschehen, denn jeder hatte die in seinem Verantwortungsbereich liegenden Aufgaben erfüllt: Moritz hatte die zwei Wasserkanister mit Trinkwasser befüllt, Oliver die Lebensmitteleinkäufe getätigt und es war genügend Filmmaterial vorhanden. Nachdem ein Bündel geladener GuSp das Heim verlassen hatte, brachten die Rover ihr Material hinein und begannen mit dem Aufbau des Heimkino-Systems [see what I did there? :b].

Nach einiger Filmsuche entschied man sich für „The A-Team“, und während der restliche Teil der Rover den ersten Szenen desselben frönte, übernahmen Andreas und Stefan den verantwortungsvollen Auftrag, die Frankfurter Würstchen dem kochenden Wasser zuzuführen. Markus kehrte gerade noch rechtzeitig von seinem Hausbesuch zurück, um gemeinsam mit dem Rest der Gruppe sowohl die Würstchen, als auch Semmeln und Salat zu verspeisen. Nachdem Markus das Heim wieder verlassen hatte, sah man sich, zufrieden und mit vollem Magen, „The Hangover: Part II“ an, auf welchen der überaus amüsante Film „Zombieland“ folgte. Nach einer Portion „Two and a Half Men“ beschloßen auch die letzten Rover, sich schlafen zu legen.

In gottloser Frühe übernahm Sandra das Kommando, und während des Frühstückens schaute man sich – den Schlaf noch in den Augen tragend – den Kult-Klassiker „Pulp Fiction“ an, der nicht gerade bei allen übermäßig große Begeisterung hervorrief. Nach dem immerzu nervtötenden Aufräumprozedere zestreuten sich die Pfadfinder schließlich wieder in alle Welt, um anderswo ihr Unheil anzurichten. Vergessen wurde dabei nur, dass der Schlüsselträger, wichtigster Beauftragter zum Schutz des Heimes, selbiges vielleicht nicht vor allen anderen Rovern verlassen sollte. Nach einigem Herumtelefonieren konnte man Moritz schließlich doch noch dazu bewegen, sich ein weiteres Mal zum Heim zurückzubegeben, um es ordnungsgemäß zu verschließen.

Abschließend kann man sagen, dass die Aktion gelungen war, vom Anfang bis zum Ende. Nur bis zum Ende.
Dank geht an:
Markus, für die freundliche Bereitstellung des Tech-Equipments und den Zeitaufwand
Sandra, für den Zeitaufwand und die Krapfen
Moritz‘ Vater, für den Chaffeurdienst zur Rettung aus dem Schlüsselschlamassel

Gut Pfad, Stefan