Helfen mit Herz und Hand 2018 – Peru

Ein großes Problem in Peru ist die weit verbreitete Armut der Bevölkerung, was sich auch in der hohen Kinderarbeit widerspiegelt. In Peru arbeiten zirka 1,65 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren! Viele der Kinder versuchen durch die Arbeit selbstständig ihr Überleben zu sichern, oft auch weil sie ihre Familien verlassen müssen, da diese sie nicht mehr ernähren können.

Die große Armut in Peru ist der Hauptgrund, dass Kinderrechte meist missachtet werden: je größer die Armut, desto weniger Rechte können die Kinder und Jugendlichen wahrnehmen, und umso häufiger werden ihre Rechte verletzt.
Durch die Arbeitsverpflichtung haben sehr viele Kinder keinen oder kaum Zugang zu Freizeit und somit zur Möglichkeit zu spielen wie wir es kennen. Es gibt vielerorts auch nicht die geeigneten Orte und Einrichtungen um dies den Kindern zu ermöglichen. Dabei ist das Recht auf Freizeit und Spiel ein Grundrecht der Kinder und Jugendlichen und seit 1989 in den UN-Kinderrechtskonventionen verankert.

Das HHH-Projekt ermöglicht den Bau eines Kinder- und Jugendzentrums in Lima, um den Kindern ein „sicheres Spielen“ zu ermöglichen – und wir RaRo wollen dieses Projekt unterstützen!
Die Idee war auf einem Flohmarkt zuvor gesammelte Sachspenden zu verkaufen und den Erlös dem HHH-Projekt zu spenden.
Wir stellten auf unserer Gruppen-Weihnachtsfeier dieses Projekt und unser Vorhaben vor und baten die Eltern uns dabei zu unterstützen. Wir konnten wirklich viele Sachspenden sammeln und stellten uns dann am 8. April 2018 auf den Flohmarkt beim Interspar in der Wiener Straße. Wir danken allen Unterstützern und sind froh, dass wir mit dem Erlös von 173€ einen kleinen Beitrag zum Bau des Jugendzentrums leisten konnten.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>